Kaminofen Förderung 2026: Was wirklich stimmt – und wie Sie trotzdem sparen

Kaminofen Förderung 2026 – Faktencheck und Sparwege

„Gibt es 2026 eine Förderung für den Kaminofen?" – Die ehrliche Antwort vorweg: Für klassische Scheitholz-Kaminöfen gibt es keine staatliche Förderung. Trotzdem kursieren viele Halbwahrheiten. Hier ist der Faktencheck – und die legalen Wege, trotzdem zu sparen.

Was NICHT gefördert wird

  • ❌ Klassische Kaminöfen (Scheitholz) – unabhängig von Effizienz oder BImSchV-Stufe
  • ❌ Kamineinsätze und Kaminbausätze
  • ❌ Gaskamine und Ethanolkamine
  • ❌ Der reine Austausch alt gegen neu (auch wenn er gesetzlich erzwungen ist)

Der Grund: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördert Heizungssysteme, die ganze Gebäude versorgen – Einzelraumfeuerstätten fallen grundsätzlich nicht darunter.

Was gefördert wird (die Ausnahmen)

Anlage Förderfähig? Bedingung
Pelletkessel (Zentralheizung) ✅ BEG-Zuschuss ersetzt fossile Heizung, technische Anforderungen
Wasserführender Pelletofen ✅ anteilig Einbindung in Heizsystem, Pufferspeicher
Wasserführender Scheitholz-Kaminofen ⚠️ nur in Ausnahmefällen als Teil einer förderfähigen Hybridanlage
Klassischer Kaminofen

Vorsicht bei Werbeversprechen: Wer Ihnen „bis zu 70 % Förderung auf den Kaminofen" verspricht, meint in Wahrheit Pellet-Zentralheizungen – ein völlig anderes Produkt und Budget.

5 legale Wege, trotzdem zu sparen

  1. Antizyklisch kaufen: Im Frühjahr/Sommer sind 10–20 % Preisvorteil realistisch – siehe unseren Kaufkalender.
  2. Direktimport statt Fachhandelsmarge: Als KRATKI-Direkthändler liegen unsere Preise deutlich unter dem stationären Handel – bei identischer Ware. Vergleichen Sie in der Kategorie Kaminöfen.
  3. Eigenmontage: Anschluss selbst erledigen spart 300–800 € (Anleitung) – nur die Abnahme bleibt Pflicht.
  4. Handwerkerkosten absetzen: Montage- und Schornsteinfegerleistungen sind als Handwerkerleistung steuerlich absetzbar (20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr, § 35a EStG) – Rechnung und Überweisung vorausgesetzt.
  5. Effizienz als Dauer-Förderung: Ein moderner Ofen mit 80 % Wirkungsgrad spart gegenüber dem Altgerät jährlich 100–150 € Holzkosten – das ist die zuverlässigste „Förderung", die es gibt.

Effizienter KRATKI Kaminofen – sparen ohne Förderung durch hohen Wirkungsgrad

Häufige Fragen (FAQ)

Gibt es 2026 einen Zuschuss für den Kaminofen-Austausch?

Nein. Auch der gesetzlich erzwungene Austausch nach BImSchV wird nicht bezuschusst.

Wird ein wasserführender Kaminofen gefördert?

Scheitholz-Geräte praktisch nicht; wasserführende Pelletöfen können im Rahmen der BEG anteilig förderfähig sein. Verbindliche Auskunft geben BAFA/KfW bzw. Ihr Energieberater.

Kann ich den Kaminofen von der Steuer absetzen?

Das Gerät selbst nicht – aber die Arbeitskosten für Montage und Schornsteinfeger nach § 35a EStG (20 %, max. 1.200 €/Jahr).

Gibt es regionale Förderprogramme?

Vereinzelt fördern Kommunen den Einbau von Feinstaubfiltern oder den Tausch sehr alter Öfen – ein Blick auf die Website Ihrer Stadt lohnt, ist aber die Ausnahme.